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Besteuerung Wohnriester Verträge

Besteuerung der Wohn-Riester-Verträge

Die Besteuerung der Wohnriester-Verträge verläuft ebenso nachgelagert, wie bei den anderen Riester-Verträgen. Allerdings ist das ganze Konstrukt etwas komplexer, weil keine monatliche Rente ausgezahlt werden kann, auf die Steuern erhoben werden.

Es wird ein fiktives Wohnförderkonto gebildet, auf das die entnommene Summe und zusätzlich zwei Prozent Zinsen pro Jahr fließen. Zu Beginn der Auszahlungsphase muss das auf dem Wohnförderkonto vorhandene Kapital versteuert werden, entweder auf einmal oder in Raten über einen Zeitraum von 25 Jahren. Wenn der Sparer sich dazu entscheidet, die Steuerlast auf einmal zu tilgen, gewährt der Staat einen Nachlass von 30%, zahlt er die Steuern über den längeren Zeitraum, muss die volle Summe gewährt werden.

Je nach Einkommen rechnet sich die zweite Variante sogar mehr. Bei Sofortzahlung verpflichtet sich der Sparer außerdem, das erworbene Wohneigentum mindestens 20 Jahre lang zu halten. Die Wohnförderkonten sollen bei den Finanzämtern geführt werden. In der Praxis haben viele Experten derzeit noch Bedenken, da vor allem hohe Bürokratiekosten befürchtet werden.